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Samstag - Felsküste bei Punta Spano

Es ist unser letzte Urlaubstag - wir machen einen letzten Ausflug. Diesmal fahren wir mit der einspurigen Lokalbahn an das nordöstliche Ende des Golfe de Calvi. Der Zipfel heisst Punta Spano, und dort steht mal wieder ein Genueser Turm. Wir sind aber vor allem wegen der felsigen Küste hier, an der wir entlang wandern wollen. Es bläst ein starker, gleichmässiger Wind vom Meer her, und die Wellen sind beeindruckend. An so manchen Felsen spritzt die Gischt meterhoch. Am Ende kommen wir zu einer kleinen Bucht mit Sandstrand in der wir rasten und in den Wellen baden, bevor wir mit den Zug zurück fahren. Fotoalbum - Punta Spano

Donnerstag - Argentella

Und nochmal stehen wir früh auf. Diesmal haben wir E-Bikes reserviert. Wir fahren auf der wenig befahrenen Küstenstrasse westlich von Calvi bis zum Strand von Argentella. Alle sind begeistert von den E-Bikes. Jede Steigung gelingt mit Leichtigkeit. Natürlich machen wir viele Fotostopps. Beim Strand angekommen sind wir allerdings etwas enttäuscht - wir sind hungrig, aber weit und breit ist kein Lokal. Auch ein Gewitter nähert sich von den Bergen. Also bleiben wir nicht sehr lange und fahren bald zurück. Am Weg finden wir eine nette Pizzeria. Auch das Gewitter verzieht sich wieder - der Tag ist gerettet. Fotoalbum - Argentella

Mittwoch - La Scandola

Für alle die mitzählen, vom Dienstag haben wir nix zu berichten :-) Aber am Mittwoch stehen wir früh auf, denn wir müssen zum Hafen von Calvi. Dort steigen wir auf ein Boot das uns zum Naturschutzgebiet La Scandola bringt. Es ist bekannt für seine bizarren, rötlichen Felsen und Höhlen die vom Boot aus zu sehen sind. Gemütlich tuckern wir ganz nahe an der Küste vorbei. Über Mittag gehen wir in Girolata an Land - ein ehemaliges Piratendorf, das nur per Schiff erreichbar ist. Am Strand leben “wilde“ Kühe ohne Besitzer, die gerne auch mal in die umliegenden Restaurants spazieren um nach Essbarem zu suchen. So wird auch unser Essen von einem “Alarme Vache“ unterbrochen. Fotoalbum - La Scandola

Montag - Monte Tolu

Bisher hatten wir noch keinen Berggipfel bestiegen. Das wollen wir also heute tun. Unsere Wahl ist auf Monte Tolu gefallen. Es ist eine eher kurze Tour. Wir können mit dem Auto bis nach Bocca di a Battaglia auf 1100 m fahren. Schon vom Parkplatz haben wir einen herrlichen Blick auf die Balagne. Der Aufstieg ist nicht sehr schwierig und bietet viele schöne Fotomotive. Irgendwo schließen sich uns zwei freundliche Hunde an. Sie gehören eigentlich zu dem Restaurant auf dessen Parkplatz wir parken. Sie waren zuvor einer anderen Gruppe Wanderer gefolgt. Felix und Steffi sind begeistert und wandern noch viel lieber. Der letzte Teil des Weges wird eine leichte Kletterei, und wir staunen über die Leichtigkeit mit der uns die Hunde bis zum Gipfel begleiten. Nach einer Jause und einem Selfie mit Hund gehen wir auf dem gleichen Weg zurück. Fotoalbum Monte Tolu

Sonntag - Strand von Ostriconi

Wir schlafen lange. Tennis lassen wir ausfallen. Stattdessen planen wir die zweite Hälfte des Urlaubs - da werden wir ohne Auto auskommen. Erst am Nachmittag packen wir unsere Badesachen und fahren zum Strand von Ostriconi. Hier mündet der Ostriconi ins Meer. So können wir nicht nur im Meer, sondern auch im Flusswasser planschen. Wir stellen unsere Strandmuschel im feinen Sand auf und relaxen. Fotoalbum Ostriconi

Samstag - Durch die Calanche

Es ist wieder Zeit für einen Ausflug. Wir fahren auf einer engen Bergstraße mit unzähligen Kurven von Calvi nach Porto. Die Fahrt ist schon ein Erlebnis für sich. In der Ferne sehen wir die roten Felsen von La Scandola und die Bucht von Girolata. Wir fahren weiter zu einem kleinen Dorf namens Ota. Dort wandern wir in die Spelunca Schlucht. Es dauert nicht lange bis wir zu einer alten genuesischen Brücke kommen wo wir im Bach schwimmen und picknicken. Ein kurzes Gewitter warten wir unter einem Felsvorsprung ab bevor wir zurück zum Auto gehen. Fotoalbum Spelunca Schlucht Es geht weiter auf der engen Bergstraße in die Calanche bei Piana. Die Attraktion hier sind bizarre, rötliche Felsformationen, und die Straße führt mitten durch. Das gefällt ganz vielen Touristen, und so ist jede Ausweichstelle zugeparkt, Autos fahren im Schritttempo und auf der Straße stehen fotografierende Menschen. Wir fahren weiter bis zum Einstieg unserer...

Freitag - Relax Tag

Am Tag nach der Fango Tour hat keiner Lust auf große Aktivitäten. Wir bleiben im störrischen Esel, spielen Tennis und üben beim Circus Workshop jonglieren. Ein paar Fotos haben wir auch gemacht. Fotoalben Circus , Tennis Am Abend fahren wir zum Sonnenuntergang nach La Revellata. Der war wunderschön. Fotoalbum Sonnenuntergang

Donnerstag - Fango

Wir fahren zum Fango Fluss, dessen Tal unter Naturschutz steht. Zuerst erkunden wir das Fango Delta mit dem Kanu. Wir müssen langsam und leise durchs Schilf paddeln, denn hier leben Schildkröten. Ausserdem sehen wir Seerosen, schillernde Libellen, Fische und ein Teichhuhn. Fotoalbum Kanufahren Am Nachmittag fahren wir flussaufwärts zur Ponte Vechio, dem Ausgangspunkt für unsere Flusswanderung. Zuerst gehen wir etwa eine Stunde oberhalb des Flusses bis nach Tuarelli. Dort steigen wir ins Wasser. Wir haben einen wasserdichten Sack dabei, und jeder trägt Schwimmschuhe, Gerhilde und Steffi sogar einen Neoprenanzug. So schwimmen, rutschen, und krabbeln wir durch den Fluss. Manche Stellen müssen wir umgehen und über die Felsen turnen. Es ist wunderschön, Steffi will garnicht mehr heraus. Felix ist nicht so begeistert vom Wasser und geht lieber neben dem Ufer. So braucht es drei Stunden bis wir bei der Ponte Vechio wieder aus dem Wasser steigen. Inzw...

Mittwoch - Wandern im Wald von Bonifatu

Wir teilen uns: Gerhilde und Steffi bleiben in Calvi, machen einen Circus Workshop und gehen im Meer Schnorcheln. Felix und Heinz fahren zum Wandern in den Wald von Bonifatu. Dort steigen wir einen Bach entlang den Berg hinauf zur Carruozzu Hütte. Es geht durch dunklen Wald, über schwankende Hängebrücken und Geröll - genau das richtige für Felix. Unterwegs treffen wir eine Familie aus Belgien die sich verlaufen hatte. Wir gehen den Rest des Weges gemeinsam und unterhalten uns bestens. Fotoalbum

Dienstag - Dörfer der Balagne

Wir mieten ein Auto. Über kleine Bergstrassen fahren wir zum Kloster Convent de Corbara, dem Ausgangspunkt unserer ersten Wanderung. Anfangs regnet es noch, doch bald kommt wieder die Sonne heraus. Unser erstes Ziel ist Sant' Antonino - eines der schönsten Dörfer Korsikas. Es geht entlang alter Steinmauern, vorbei an verfallenen Gärten. Immer wieder genießen wir den großartigen Ausblick über Hügel voller Machia die sich bis ans Meer ziehen. In Sant' Antonino spazieren wir durch enge Gassen zwischen alten Häusern. Wir bekommen sogar einen Tisch in einem Restaurant mit einer Laube am Dach - idyllisch, und gutes Essen dazu. Wir wandern weiter bis zum Künstlerdorf Pigna. Auch dort gibt es enge Gassen, dazu Kunsthandwerk in kleinen Läden. Wir sind recht erschöpft und genehmigen uns ein Eis in einem Terrassencafe - wieder mit genialen Ausblick. Fotoalbum

Montag - Esel

Wir gehen den Tag ruhig an, schlafen lange, und planen die Ausflüge der kommenden Tage. Wir reservieren ein Mietauto. Mit Steffi spielen wir Tennis und stellen fest, dass wir alle aus der Übung sind. Nachmittags gehen wir an den Strand. Wir wollen eine Sandskulptur machen. Der Name des Feriendorfes inspiriert uns und wir versuchen uns an einem Eselkopf - seht selbst... Fotoalbum

trois, deux, un...

Es war eine kurze Nacht als der Wecker am Sonntag um 3 Uhr läutete. Am Abend davor waren wir noch bei Rupert und Waltrauds Geburtstagsfeier, und danach mussten wir auch noch fertig packen. Taxi kommt um 3:45 - Flug geht um 6:10 - schon um 7:45 steigen wir in Korsika aus dem Flieger. Im Feriendorf zum Störrischen Esel werden wir freundlich empfangen. Wir sind zwar müde, aber hungrig und machen uns daher auf nach Calvi. Wir gehen den Strand entlang - es ist sonnig und warm. Beim Yachthafen suchen wir ein Restaurant. Unser Zeitgefühl ist durcheinander, wir versuchen Mittagessen zu bestellen und ernten verwundertes Kopfschütteln - na gut, dann nehmen wir eben petit déjeuner. Zurück im Club Alpin Autrichien - so heißt der Störrische Esel offiziell - übernehmen wir unseren Bungalow und kippen in die Betten. Erst am abend gehts weiter. Wir spielen ein paar Runden Boulé. Dann gibt es ein ausgezeichnetes korsisch-österreichisches Buffet...